Immer schön die Balance halten! Frau im Urlaub hält das Gleichgewichtauf einem Baumstamm in einem wunderschönen See
Immer schön die Balance halten! Frau im Urlaub hält das Gleichgewichtauf einem Baumstamm in einem wunderschönen See

Immer schön die Balance halten!

Immer wieder liest man im Internet und in Lifestyle-Magazinen von der
sogenannten Work-Life-Balance. Damit gemeint ist der Zustand, bei dem Berufs­leben und Privates sich im Gleich­ge­wicht befinden. Aber stimmt das überhaupt? Muss die Waage immer ausge­glichen sein? Oder ist die berühmte Work-Life-Balance längst ein veral­tetes, überholtes Modell? Was braucht es überhaupt, damit das Leben lebenswert ist? Wir haben mit zwei Power­frauen gesprochen, die beide einen direkten Bezug zum Thema haben. Beide sind sich einig: Man muss etwas inves­tieren, um sein Leben glücklich und in Balance zu leben.

Inves­tieren. Das Wort verbinden die meisten von uns wohl direkt mit dem Thema Geld. Tatsächlich bedeutet inves­tieren ja auch, Kapital anzulegen. „Es ist spannend, dass tatsächlich jeder beim Wort inves­tieren an Geld oder zumindest materielle Dinge denkt“, sagt die Coachin Anna Schoppa. Dabei beinhaltet das Wort so viel mehr. Ein Blick in den Duden gibt Schoppa Recht. Der Begriff bedeutet auch, etwas in etwas einzu­bringen. Zum Beispiel in sich selbst.

„Das kann Zeit sein, die man sich für sich selbst nimmt, oder eine Fortbildung, mit der man den eigenen Marktwert steigert“, sagt die Bad Nauhei­merin. Aber auch Luxus­ar­tikel, die man sich gönnt, können zum eigenen Wohlbe­finden beitragen. Womit wir wieder bei unserem liebstem Thema wären: Dem Geld. Denn wer sich etwas gönnen möchte, braucht dafür in vielen Fällen Geld. „Mir ist Geld nicht besonders wichtig“, sagt Katrina Friese, Gründerin des Lifestyle-Blogs „Nomaden des guten Lebens“. Aber: „Es macht vieles im Leben komfor­tabler und einfacher“. Friese ist Fotografin, Journa­listin, Bloggerin, Yoga-Lehrerin und SUP-Trainerin. Bald arbeitet sie darüber hinaus als Wildnis­päd­agogin – gerade absol­viert sie die entspre­chende Ausbildung. Ihren Ausbil­dungs­beruf Schnei­derin hat sie vor einigen Jahren zu Gunsten der Fotografie aufge­geben – eine von vielen ehemalige Jobs und Tätig­keiten der Gieße­nerin, die 2019 mit ihrem Mann zusammen in einem Sabba­tical rund um die Welt gereist ist.

„Mir ist Geld nicht besonders wichtig. Aber: „Es macht vieles im Leben komfor­tabler und einfacher.“
- Katrina Friese
Spaß haben, an dem, was man tut

Friese ist das beste Beispiel für eine Powerfrau der Marke Mach‘ dein Ding. Ihr Erfolgs­rezept für eine gute Work-Life-Balance: „Ich tue das, was sich für mich richtig anfühlt, egal, ob es um die Arbeit oder um Privates geht“. Sie empfiehlt, dort keine große Trennung zu machen, denn beides gehöre untrennbar zum Leben. Tatsächlich bewertet es auch das Inter­net­portal karrie​re​bibel​.de, das sich mit den Themen Jobs, Bewerbung und eben Karriere beschäftigt, als falsch, Leben und Arbeit zu Gegen­sätzen zu erklären. Vielmehr sei der Beruf für viele sogar absolut notwendig, um Glück und Zufrie­denheit zu erlangen. Wenn dann noch das Einkommen passt, so dass man davon nicht nur leben, sondern damit vorsorgen und sich den ein oder anderen Wunsch erfüllen kann: Perfekt.

„Ich glaube, der Begriff Work-Life-Balance ist veraltet“ sagt auch Anna Schoppa. Es gehe nicht darum, Beruf­liches und Privates ins Gleich­ge­wicht zu bringen, sondern in Einklang. „Es ist ein Sowohl-als-auch, kein Entweder-Oder“. Dabei ist es erfah­rungs­gemäß indivi­duell unter­schiedlich, wer sich in welchem Verhältnis überhaupt wohlfühlt. Gerade bei Selbst­stän­digen sind die beiden Ebenen oft vermischt. Das kenne ich von mir selbst. Mir ist es aber gar nicht wichtig, immer ausrei­chend Freizeit zu haben, denn oft genug fühlt sich mein Beruf wie Freizeit an. Mir ist es viel wichtiger, dass mein Job mich erfüllt und dass er mir Spaß macht. Außerdem weiß ich aus eigener Erfahrung: Wenn man dahin­ter­steht, für seine Sache brennt und seinen eigenen Wert kennt, dann klappt’s auch mit dem Geld.

„Ich glaube, der Begriff Work-Life-Balance ist veraltet. Es ist ein Sowohl-als-auch, kein Entweder-Oder.“
- Anna Schoppa

Und laut Coachin Schoppa geht es noch um viel mehr: Es gehe vor allem für Frauen oft auch um Entwicklung und Entfaltung, um das Erkennen eigener Poten­ziale, aber auch darum, sich selber Dinge gönnen zu können und sich diesbe­züglich eine „Handlungs­freiheit“ und Unabhän­gigkeit zu schaffen. Die Weiter­ent­wicklung ist auch für Katrina Friese sehr wichtig, wie man anhand ihres Lebens­laufes schon erahnen kann. Die persön­liche Weiter­ent­wicklung empfindet sie als persön­lichen Prozess. „Wir entwi­ckeln uns immer weiter, jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, mit jeder unserer Erfah­rungen“.

Doch wie schafft Frau denn diese Unabhän­gigkeit und die damit verbundene Möglichkeit zur Weiter­ent­wicklung, auch finan­zi­eller Art? Anna Schoppa hat hier einen beson­deren Tipp parat: Ein Schuh-Sparkonto. Klingt erstmal komisch und irgendwie typisch Frau, das Konto dient aber dem Zweck, sich zwischen­durch besondere Wünsche zu erfüllen und etwas für sich selbst tun zu können: Ein schönes Wellness-Wochenende mit der besten Freundin, ein paar Coaching-Stunden für die persön­liche Weiter­ent­wicklung, ein paar Schuhe. Statt der Schuhe (ja, ich weiß, ich kann auch immer nur sehr schwer wider­stehen) könntet Ihr aber auch ein Teil des gesparten Geldes zum Beispiel in einen Aktien­fonds inves­tieren oder in eine Zusatz­rente einsparen. Dann kann man das Geld später in sich inves­tieren. Besuch doch einmal wieder den Bankbe­rater Deines Vertrauens. Der macht für Dich Deinen ganz persön­lichen Schuh-Sparplan.

Deine Zukunftsplanerinnen

Sabine Glinke

Sabine Glinke

Redak­teurin, Coach und Event­ma­na­gerin; Inhaberin von SG Events & Medien

Anna Schoppa

Anna Schoppa

Kinder, Jugend und Familien Coach

Katrina Friese

Katrina Friese

Fotografin, Journa­listin, Yoga-Lehrerin und Gründerin des Lifestyle-Blogs „Nomaden des guten Lebens"

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