Schatz, lass uns ein Konto teilen! Ein Paar rechnet gemeinsam die Finanzen ihres Haushalts aus um ein Budget zu erstellen
Schatz, lass uns ein Konto teilen! Ein Paar rechnet gemeinsam die Finanzen ihres Haushalts aus um ein Budget zu erstellen

"Schatz, lass uns ein Konto teilen!"

Wie schön ist es doch, wenn zwei Menschen zuein­ander finden. Im Optimalfall bedeutet das: Liebe, Vertrauen und Gebor­genheit. Irgendwann ist man so verliebt und vertraut, dass der nächste Schritt gewagt wird: die Beziehung wird enger und, ab und zu, auch der Wohnraum. Denn als Liebende zieht man auch gerne mal zusammen. Unser Leben ist ab jetzt nur noch halb so privat wie vorher. Wir gehen der ganz beson­deren Person zuliebe gerne neue Kompro­misse ein. Das kann schon ein bisschen anstrengend sein. Jetzt auch noch darüber disku­tieren zu müssen, wer den letzten Großeinkauf eigentlich bezahlt hat, ist wirklich ungünstig für das harmo­nische Zusam­mensein.

Auch bei Paaren, die den Trick des Zusam­men­lebens schon länger beherr­schen, kommen leider öfters diese lästigen, kleinen Küchentür-Meetings auf, wo schnell und effektiv geklärt werden muss wer jetzt eigentlich was diesen Monat für das gemeinsame Nest inves­tieren soll. Nächste Schwie­rig­keits­stufe: es gibt auch noch Nachwuchs. Wie soll man da die Übersicht in Sachen Ein- und Ausgaben behalten? 

Man kann deutlich stress­freier Leben, wenn man die gemein­samen Finanzen nach einem Plan organi­siert. Es gibt dafür eine simple, aber effektive Methode. 

Meins, deins, unseres

Dinge in meins und deins zu trennen ist nicht egois­tisch. Bestes Beispiel: meine Zahnbürste – deine Zahnbürste. Eigene Dinge zu besitzen, die uns wichtig sind, ist Teil unserer Persön­lichkeit und unserer indivi­du­ellen Freiheit. Bei dem Thema Geld ist das nicht anders. Und wo wir gerade bei Freiheiten sind: wenn wir, auch in einer geteilten Partner­schaft oder sogar einer Ehe, bis zu einen gewissen Punkt unser Geld selbst verwalten und nicht alles unserem Partner unter­schieben (sei es aus Bequem­lichkeit oder weil sich das einfach so einge­pendelt hat), erhalten wir uns unsere eigene, finan­zielle Unabhän­gigkeit. 

„Dinge in meins 
und deins zu trennen ist nicht egois­tisch. Bestes Beispiel: meine Zahnbürste – deine Zahnbürste.“
- zukunfts​pla​nerin​.de
Und so funktioniert es:

Schafft euch als Erstes einen Überblick von allen Fixkosten, die in eurem Haushalt anstehen.

Ich meine damit Miete, Strom, TV, Telefon, Lebens­mittel und so weiter. Das Ergebnis ist das Haushalts­budget , dass ihr jedem Monat zusammen benötigt.

Jetzt überlegt gemeinsam, was für variable Kosten noch auf euch zukommen könnten. Habt Ihr einen Garten, für den ihr ab und zu Geld ausgebt? Wie alt ist eigentlich eure Kaffee­ma­schine? Plant ihr schon euren Urlaub? Vielleicht habt ihr eine gemeinsame Alters­vor­sorge. Es ist wichtig, auch an mögliche Ausgaben zu denken, die noch gar nicht anstehen. Ihr könnt euch dann auf einen Betrag einigen, den ihr neben den errech­neten Fixkosten monatlich noch ansparen möchtet. So seid ihr auch besser auf Eventua­li­täten vorbe­reitet.

Beide Beträge zusammen ergeben eure gemein­samen monat­lichen Kosten

Unseres

Ihr richtet zusätzlich ein gemein­sames Konto ein. Dieses Konto wird dann ausschließlich für die gemein­samen monat­lichen Kosten genutzt, die ihr vorher schon errechnet habt. Ob ihr euch diese, ganz fair, 50/50 teilen möchtet, oder ob eine*r von euch mehr verdient und freiwillig mehr übernehmen möchte, ist ganz indivi­duell und kommt auf eure Lebens- und Arbeits­si­tuation an. Wichtig ist, dass 100% von den gemein­samen Kosten gedeckt werden.

Wenn ihr euch einig seid, wie viel Geld jede*r prozentual monatlich beiträgt, überweist ihr, bei Eingang eures Gehalts, euren Anteil auf das neue, gemeinsame Konto. Von diesem gehen auch alle gemein­samen Kosten ab.

Meins und deins
Das ist ganz einfach. Jede*r behält das eigene Girokonto. Somit habt ihr beide eure eigene Freiheit und Finanzwelt, die sich weiter­dreht. Hier bleibt dann monatlich der Betrag liegen, der nach der prozen­tualen Aufteilung für die gemein­samen monat­lichen Kosten übrig­ge­blieben ist. Dieses Geld könnt ihr nach Lust und Laune weiter selbst verwalten. Aber auch eure eigenen Ausgaben, persön­liche Anlagen oder eigene Versi­che­rungen, die nicht beide Partner betreffen, werden mit dem eigenen Girokonto bezahlt.


Diese Methode ist übersichtlich und fair. Ihr übernehmt zusammen finan­zielle Verant­wortung, teilt euch eure gemein­samen Kosten und habt die Sicherheit, dass diese auch jeden Monat gedeckt sind. Gleich­zeitig genießt jede*r einen persön­lichen Bereich für eure eigenen Ausgaben, ohne jemanden um Erlaubnis bitten zu müssen. Und denkt daran: bleibt flexibel! Wenn ihr die Methode auspro­biert, setzt euch nach einer Anlaufzeit noch mal zusammen. Habt ihr es euch so vorge­stellt? Hat euer Budget gereicht oder nicht? Fühlt ihr euch gut damit? Ihr könnt jederzeit optimieren und so eure eigene, passende Methode entwi­ckeln.

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